Eine Außenpolitik der Gesellschaften

Das Symposium „Auf dem Weg zu einer Außenpolitik der Gesellschaften“ am 30. November im Auswärtigen Amt in Berlin soll den Auftakt für einem strategischen Dialog zwischen dem Auswärtigen Amt und deutschen Stiftungen bilden, um Möglichkeiten für neue Partnerschaften zur Verfolgung gemeinsamer strategischer Ziele zu eröffnen.

Bundesminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat in einer Rede zu Anfang dieses Jahres das Diktum Ralph Dahrendorfs aufgegriffen, „von einer Außenpolitik der Staaten zu einer Außenpolitik der Gesellschaften zu kommen“.

Die Einbindung der Zivilgesellschaften im In- und Ausland mit ihren Interessen, Expertisen und Potenzialen wird für außenpolitische Dialog-, Entscheidungs- und Handlungsprozesse in einer Zeit weltweit rasant wachsender Interkonnektivität immer wichtiger.

Private gemeinnützige Stiftungen und die politischen Stiftungen sind dabei zentrale Akteure und wichtige Partner für staatliches Handeln. Sie verkörpern in besonderer Weise die im politischen und vorpolitischen Raum engagierte Bürgergesellschaft. In einem Gedankenaustausch von Vertretern und Vertreterinnen deutscher Stiftungen mit Bundesminister Steinmeier im Frühjahr 2015 wurde die Idee des Symposiums entwickelt. Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten und Potenziale strategischer Kooperation ausloten. Gelungene Beispiele von Partnerschaften auch aus dem internationalen Raum werden dabei eine besondere Rolle spielen.

In der Beschäftigung mit Leitfragen nach den Bedingungen für erfolgreiche Kooperationen zwischen dem Auswärtigen Amt und Stiftungen und der Analyse der unterschiedlichen Perspektiven im Hinblick auf Synergien verfolgt das Symposium zwei Ziele:

  1. Einen dauerhaften strategischen Dialog zwischen den Parteien sowie
  2. die konstruktive Reflexion bisheriger Kooperationen, um die Schnittmengen zu definieren.

Das Symposium wird gemeinsam von der Robert-Bosch-Stiftung, der Bertelsmann-Stiftung, der Schwarzkopf-Stiftung und der TUI Stiftung gefördert (Programm-Download).